Was für ein toller Tag! Bei Sonne und mit rund 100 Besuchern war die Eröffnung der Freizeitanlage ein gelungener Nachmittag für Groß und Klein. Ein besonderer Dank geht an die Schimmelbühler Musikanten für die musikalische Untermalung und dem Schützenverein, welcher die Besucher"*innen bestens bewirtet hat. Solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig unser starkes Vereinsleben und das gute Miteinander in Daisendorf sind. Das Zusammenspiel aus Ehrenamt, Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung zeichnet unserer Gemeinde aus!
Auf vielfachen Wunsch folgt nun die Eröffnungsrede unseres Bürgermeisters Manuel Strasser für Sie zum nachlesen:
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Kinder und Jugendliche,
meine Damen und Herren,
also ganz ehrlich — wenn man heute hierherkommt, dann sieht man sofort: Die Sonnenterrasse am Bodensee macht ihrem Namen volle Ehre und bringt pünktlich um 16 uhr gutes Wetter. Die Hälfte der Kinder (oder vielleicht auch alle) sind schon am Spielen, wenn hier oben jemand eine Rede hält.
Kann ich übrigens verstehen und finde ich gut so! Dafür ist der Platz da.
Denn sowas bekommt man nicht alle Tage. Und ich glaube, viele haben sich genau auf diesen Moment ziemlich gefreut. Ich und meine Familie sich auch.
Heute eröffnen wir nicht einfach irgendeinen Platz mit ein paar Spielgeräten und Sitzbänken. Dafür wäre das hier viel zu schön geworden. Nein — hier entsteht jetzt hoffentlich ein Ort, an dem richtig Leben drin ist.
Kinder, die herumtoben.
Jugendliche, die sich treffen.
Familien, die hier ein paar entspannte Stunden verbringen.
Und wahrscheinlich auch der ein oder andere, der sagt: „Ich geh nur kurz spazieren“ — und dann doch eine Stunde auf dem Gelände bleibt.
Genau so soll’s eigentlich sein.
Und wenn man sich hier einmal umsieht, dann merkt man schnell, wie viel Mühe und Arbeit in diesem Gelände steckt. Die Spielgeräte, die Wege, die ganze Gestaltung — das macht schon was her. Vor allem aber merkt man: Hier wurde nicht einfach irgendwas hingestellt. Da hat sich jemand Gedanken gemacht.
Deshalb möchte ich heute vor allem Danke sagen.
Ein großer Dank geht an die ehemalige Bürgermeisterin Frau Alberti und an den Gemeinderat, die das Ganze überhaupt angestoßen und beschlossen haben. Solche Projekte entstehen ja nicht von heute auf morgen. Da braucht’s Ideen, Geduld, manchmal wahrscheinlich auch lange Diskussionen — aber eben auch den Willen, etwas für die Gemeinde zu schaffen, das langfristig Freude macht.
Und ich finde wirklich: Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Danke natürlich auch an alle Firmen die hier geplant, gebaut, organisiert und mit angepackt haben. Aber auch ein spezieller Danl an den Bauhof,bder hier die letzten beiden Tage auch angepackt und organsiert hat! Ohne solche Leute bleibt vieles nur eine schöne Idee auf Papier.
Ein herzliches Dankeschön geht außerdem an die Schimmelbühler für die musikalische Unterhaltung heute. Die Schimmelbühler sind sofort, nachdem sie gehört haben dass hier eröffnet wird, auf mich zubekommen und haben gesagt das sie hier spielen werden - ohne Bezahlung-. Dafür ein großartiges Dankeschön! Ohne Musik wär’s irgendwie nur halb so gemütlich.
Und genauso ein großes Danke an unseren Schützenverein für die Bewirtung und dafür, dass Gebäude und Terrasse heute mit genutzt werden können. Genau dieses Miteinander macht eine Gemeinde am Ende aus. Dass man zusammenhilft. Dass Vereine mitziehen. Dass nicht jeder nur sein eigenes Ding macht.
Und jetzt kommt der kleine Bürgermeister-Moment, der natürlich auch dazugehört…
So schön das hier alles geworden ist — es bleibt natürlich nur dann lange schön, wenn wir gemeinsam gut darauf aufpassen.
Heißt ganz einfach:
Bitte den Müll nicht liegen lassen. Ein bisschen Rücksicht nehmen. Und so mit dem Gelände umgehen, dass auch die Nächsten in ein paar Jahren noch Freude daran haben.
Und wichtig: Offene Feuer sind hier nicht erlaubt. Ich weiß, irgendwo findet sich immer jemand, der denkt: „Ach, einmal grillen merkt doch keiner.“ Aber… lieber nicht. Wäre schade um das Gelände — und um den Ärger danach auch.
Ich wünsche mir einfach, dass hier viele gute Erinnerungen entstehen.
Dass Kinder irgendwann sagen: „Da waren wir früher ständig.“
Dass man sich hier spontan trifft.
Dass hier gelacht wird, geredet wird, vielleicht auch mal diskutiert wird — gehört ja alles dazu.
Denn am Ende lebt so ein Platz nicht von Holz, Metall oder Pflastersteinen.
Sondern davon, dass Menschen ihn mit Leben füllen.
Und deshalb freue ich mich sehr, dieses Freizeitgelände heute offiziell eröffnen zu dürfen.
Ich wünsche Ihnen allen einen richtig schönen Nachmittag, viel Spaß hier auf dem Gelände und vor allem gute Begegnungen.
Vielen Dank.